Violetta Dalla Monta

Bindegewebe- massage

Bindegewebemassage

Ist subcutane Reflex Therapie. Es handelt sich um eine manuelle Reiztherapie deren Ziel es ist, mit speziellen Techniken alle Störungen in der Subcutis (Unterhaut ) zu beheben.

Eine Sonderform ist die so genannte Segmentmassage, bei dem einzelne Körpersegmente mit Haut-,Unterhaut-oder Faszientechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.

Bindegewebsmassage ist eine spezielle Massagetechnik bestimmter Zonen auf der Haut zur Beeinflussung der inneren Organe und Körperfunktionen. Die Bindegewebsmassage gehört zum Formenkreis der Reflexzonenmassagen und basiert wie diese auf der Theorie der Reflexzonen des englischen Neurologen Henry Head. Danach stehen die inneren Organe über Nervenbahnen mit bestimmter, klar umgrenzten Hautgebieten in Verbindung. Diese Hautgebiete werden auch als Headsche Zonen oder Reflexzonen bezeichnet. Aufgrund dieser Nervenverbindungen treten bei einer Erkrankung eines inneren Organs auch Veränderungen in der entsprechenden Reflexzone auf.Diese Veränderungen können auch das Unterhautbindegewebe betreffen: In den entsprechenden Bereichen ist die Haut fester mit der Unterhaut verbunden, das Unterhautbindegewebe erscheint aufgequollen oder eingezogen. Bei der Bindegewebsmassage wird das betroffene Unterhautbindegewebe gezielt massiert. Die Behandlung wirkt zum einen lokal, indem sie Verspannungen und Verhärtungen löst. Zum anderen können durch die Massage auch entfernt liegende Organe und Körpergebiete positiv beeinflusst werden, die mit der behandelten Körperzone in Verbindung stehen.

Bindegewebszonen sind Areale der Haut und der Unterhaut, in denen typische Veränderungen bei Funktionsstörungen und/oder Erkrankungen innerer Organsysteme sowie bei Gelenk- und Weichteilrheumatischen Erkrankungen auftreten können.

Bindegewebsmassage (Med.Mass.)wird angewendet bei:

  • Wirbelsäulenbedingte Muskelspannungsstörungen,
  • Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen von Muskeln,
  • Speicherfunktionsstörungen,
  • Störungen der Abwehraufgaben,
  • Sudeck-Syndrom,
  • Bronchialerkrankungen,
  • arteriellen Gefässerkrankungen I-III,
  • Venenerkrankungen ( Varikose,Venenklappenisuffizienz ),
  • chronische Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colon irritable),
  • Sklerodermie,
  • chronische Prostatitis,
  • Arthrosen,
  • Tendopathie,
  • physische Überbelastung,
  • Myalgische Zervikal- und Lumbalsyndrome,
  • bei Paresen mit trophischen Störungen,insb. bei spastischen Lähmungszuständen nach Apoplexen,
  • allgemeine umstimmende Wirkung auf das VNS bei vegetativen Dystonien,
  • lokale Kollagenosen,
  • Migräne / Kopfschmerzen,
  • Nacken-Schulter-Schmerzen,
  • Kreuzschmerzen,
  • Narbenbehandlungen,
  • Myogelosen,
  • Verstopfung